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Reichen dir vier Schwerter nicht?
—   Halarîn neckt ihren Mann, als er sich in Lindon nach einer neuen Waffe umsieht

Mathan Nénharma (*1664 Z.Z.), ist ein Elb, geboren in Eregion und stammt aus hohem Hause. Er war einer der Gehilfen der Ringschmiede und Hauptmann in zahlreichen Gefechten, in denen er sich durch seine taktischen Fähigkeiten auszeichnete. An seiner Seite findet man fast immer seine Frau Halarîn, die ihn durch vielen Gefahren und unzähligen Reisen belgeitet.

Er ist Ahnherr des Hauses Manarîn, da seine Tochter Scalyna, Königin der Avari ist und mit ihnen in die Neuen Lande ausgewanderte. Durch mehrere Naturkatastrophen ist sie wieder nach Mittelerde zurückgekehrt und verbringt, sehr zur Freude ihres Vater, wieder viel Zeit mit ihren Eltern.

Mathan hat Adrienne und Acharnor in Fornost als seine Schüler angenommen und bildet sie im Kampf aus. Dort adoptierten er und Halarîn das Mädchen Kerry und gaben ihr den Namen Ténawen Morilië.

Zur Zeit befindet er sich in Begleitung von Oronêl und Kerry, sowie einigen Anderen. Gemeinsam wollen sie nach Eregion.

Aussehen

Mathan ist etwas über zwei Schritt groß, schlank und recht breit gebaut. Er hat die typisch feinen, elbischen Gesichtszüge, die aber meist ein wenig grimmig wirken. Er hat einen stechenden, durchdringenden Blick aus grasgrünen Augen, die Pupille ist leicht Oval und mit einem schwarzen Strich eingefasst. Er hat etwas höhere Wangenknochen und recht dünne Augenbrauen. Seine Haare sind lang und dunkelblond, meist zu einem Pferdeschwanz gebunden, oder von einem Haarband für den Kampf gehalten. Seine Proportionen wirken sehr natürlich, auch wenn man ihm sofort ansieht, dass er ein Kämpfer ist. Durch seine Wanderschaft und zahlreichen Jagdausflügen in den Bergen hat er, anders als bei normalen Elben, eine etwas ausgeprägter Muskulatur und einige Narben an Armen und Beinen.

Trotz seiner etwas bärbeißigen Erscheinung versucht er einen stets neutralen Gesichtsausdruck aufzusetzen.

Waffen

Lange Zeit kämpfte Mathan mit den Schwerter Iskarion und Hedarion, welche aber eigentlich Ráneceti. (Que."Wanderne Schwerter") heißen. Sie sind Meisterwerke seines Vaters Amarin, die nur für seinen Sohn schmiedete. Durch die besondere Art der Herstellung und der Auswogenheit können die Zwillingsschwerter nur im dualen Stil geführt werden. Seit dem Kampf in Carn Dûm bei Kerrys Rettung ist eine Klinge beschädigt und beginnt zu brechen.

Die dazugehörigen Schwertscheiden hat er sich auf den Rücken gegürtet, eine Links, die andere Rechts, so dass die Schwertknäufe hinter seinen Rücken aufragen.

In der Eiswüste fand er ein Versteck seiner Mutter, wo sie ihm ein neues Paar Schwerter hinterlassen hatte. Die Silmacil (Que, "Scheinendes, weißes Schwert"), an denen beide Elternteile ihren Anteil an der Schöpfung hatten. Es ist ein besonderes Schwert, das eine ständige Kälte ausströmen lässt und welches man zu zwei Klingen trennen, und wieder zu Einer zusammenfügen kann.


Als Zweitwaffe hat er manchmal einen Kampfstab oder einen Säbel dabei. Mit denen kann er zwar nicht so meisterhaft umgehen, doch es reicht für die meisten Manöver.

Charakter

Mahtan ist manchmal verschwiegen und zurückgezogen, trotzdem ist er gerne unter Leuten und hört viel zu. Er redet gern, wenn der Gesprächspartner auch weiß, worum es geht, denn er mag keine Leute, die ihm auf Dauer nicht folgen können. Etwas typisch für Elben lässt er sich ungerne in die Karten schauen und mag es nicht sonderlich über seine Gefühle zu sprechen. Dabei kann er überraschend einfühlsam sein, weiß wann er welche Worte benutzt und ist selbst recht sensibel. Wenn etwas durch seinen Panzer aus Abwehrreaktionen dringt, trifft es ihn oft tief. Manchmal verliert er sich dann im Zorn oder Trauer, es kommt immer darauf an was es ist. Trotzalledem ist er nicht einfach zu brechen, er ist ein Dickschädel, teilweise skrupellos und brutal, allerdings nur in Ausnahmefällen. Seinen Zorn hält er ganz gut im Zaum, meist frisst er alles in sich rein. Wenn der Knoten dann doch platzen sollte, ist Nichts und Niemand sicher, außer seiner Familie. Er hat ein feines Gespür für Menschen, die aus der Masse hervorstechen, noch bevor diese es selbst merken. Man könnte es auch als eine sehr ungewönliche Art der Intuition bezeichnen.

Der Elb trauert hin und wieder der Vergangenheit nach, wie zum Beispiel seinen Vater und Eregion. Dennoch blickt er nach vorn und versucht das Beste aus jeder Situation zu machen. Nur in ganz seltenen Fällen wird er sehr resignierend und gibt fast auf, fast schon depressiv. Sollte man ihn über Vergangenes ausfragen, ist er meist recht zurückhalten und teilt nur mit sehr nah stehenden Leuten seine Erlebnisse.

Mathan hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und steht loyal hinter seinem Volk, allerdings ist er in dem Punkt ein Eigenbrötler. Den Wiederaufbau seiner Geburtsstätte würde er niemand Anders überlassen. Es ist für ihn eine Sache der Ehre, denn er kümmert sich nicht um seinen Ruf, oder ist auf Ruhm aus. Dabei möchte er dies zu Ehre seines Vaters tun und nicht aus Eigennutz.

Die Familie steht für ihn an oberste Stelle, nichts ist wichiger. Er liebt seine Frau und Kinder über alles und versucht dies auch zu zeigen, egal was Andere von ihm halten. Er ist ein großer Familienelb, denn die Einsamkeit zeigt einem mit aller Härte, was einem im Leben fehlt. So konnte er nicht ertragen, dass ein sehr liebenswürdiges und schutzsuchendes Mädchen alleine umherzog, sodass er sie adoptierte. Dabei spielte es keine Rolle ob Mensch oder Elb, da für ihn so etwas nicht wichtig ist. Er mag nicht die Arroganz mancher Elben, die auf andere Völker hinabsehen.

Einen gesonderten Punkt ist seine Mutter. Seitdem sie verschwand fragt er sich ständig wo sie ist. Es betrübt ihn und wenn man ihn darauf ansprechen sollte, reagiert er sehr harsch und abweisend. Er sorgt sich um sie und spürt irgendwie, dass sie noch immer dort draußen in Mittelerde ist.

Familie

Der Stammbaum von Mathans Familie reicht bis zu den ersten Elben zurück, allerdings hat sich nie einer der anderen Elben die Mühe gemacht und diesen ausgearbeitet, ihm selbst fehlte die Zeit dazu.

Sein Vater Amarin stammte wohl aus Gondolin und war der Sohn aus einem großen Haus, selbiges gilt für seine verschollene Mutter Irloê. Leider gibt es nur sehr wenige, die seine genaue Herkunft kennen und mit dem Tod Gil-Galads ist diese Zahl auf zwei geschrumpft.

Er hatte einen Bruder, genannt Merlan, der beim Letzten Bündnis fiel. Außerdem hat Mathan Zwillingsschwestern, mit denen er noch nie Kontakt hatte. Beide lebten lange Zeit in Lórien. Ihre Namen sind Yuteé und Sabaia. Die Schwestern flohen kurz vor dem Angriff Sarumans aus dem Goldenen Wald. Sie trafen später in Mithlond mit Mathan zusammen und schlossen sich dort den Manarîn an.

Mathans engere Familie steht bei ihm an erster Stelle. Er pflegt eine erfüllte Beziehung zu der Avari-Elbe Halarîn aus dem Stamm der Hwenti, die er am 2. Mai, 2664, seinem 1000. Geburtstag, heiratete. Zusammen haben sie eine Tochter mit den ungewöhnlichen Geburtsnamen Scalyna, später Faelivrin (*30. April, 34 D.Z.), die in den Neuen Landen lebte und zu der er regelmäßigen Briefkontakt hatte, bis zum Fall Lóriens. Nach ihrer Rückkehr im August 3022 begleite sie ihre Eltern auf Schritt und Tritt.

Ebenfalls im August 3022 adoptierten sie das Mädchen Kerry aus Rohan mit einer großen Feier nach der Schlacht um Fornost. Obwohl sie sich nur kurz kennen, haben sie bereits eine starke Bindung.

Die Linie seiner Tochter Faelivrin und ihren Mann Finuor kennt Mathan nur aus ihren Briefen.

Lebensspanne

Kindheit bis späte Jugend (1664 bis 1701 Z.Z)

Mathan hatte eine schwierige Kindheit, da seine Eltern so gut wie getrennt lebten. Es war hauptsächlich sein Vater, der sich um ihn kümmerte. Von ihm erlernte er schon in jungen Jahren das Schmieden und half gelegentlich sogar bei den Ringschmieden aus. Dann folgte ein Waffentraining und eine spielerische Ausbildung wie beim Militär, bei der der junge Elb großes Talent zeigte und mit Begeisterung mitmachte.

Als er alt genug war, wurde er von Celebrimbor auf seinen ersten Botengang geschickt (1693 Z.Z) mit einer wertvollen Fracht, die er Gil-Galad höchstpersönlich überreichte. Direkt danach begann er nach seiner Mutter zu suchen; den eigentlich Grund warum er losgeschickt wurde, allerdings fand er sie nicht heraus.

Bei seiner Rückkehr nach Eregion hatte sein Vater im Vorraus die Verlobung mit der Elbe Halarîn eingefädelt, fest in der Überzeugung, dass die Zwei sich ineinander verschreiben würden. Sie hatten sich kurz bevor Mathan aufbrach schon Kennengelernt und es war Liebe auf den ersten Blick.

Im selben Jahr (1693 Z.Z) ging Mathan zum Militär und zur der späteren Pforte von Rohan um die eindringenden Orks abzuwehren. Er stieg rasch in den Rängen auf und wurde zu einem der jüngsten Hauptmänner im Heer, durfte aber nur zwanzig Elben befehligen.

Die darauf folgenden Jahre waren gezeichnet von einem Tauziehen um das Land, das schließlich in mehreren Großangriffen der Orks und somit Sauron, gipfelte. Es war ein mörderischer Verteidigungskampf über den Mathan ungerne spricht, allerdings rührt dort auch der meiste Ruhm her. Nach dem Versagen der Verteidiger an der späteren Pforte von Rohan fiel kurze Zeit danach Ost-in-Edhil und somit Eregion. Während der Kämpfe um die Stadt wurde der Vater Mathans getötet, erschüttert von dem Verlust verkroch er sich in die Einsamkeit Fangorns und war taub für alles, was um ihn herum geschah.

Nach und nach besserte sich sein Zustand und er wagte sich langsam hervor, beteiligte sich aber nicht an den Kämpfen in Eriador sondern machte seine ersten Wanderungen, u.a. bis an das Meer von Rhûn. Durch den Verlust seiner Heimat war es ihm erlaubt zusammen mit Halarîn in den Goldenen Wald ziehen.

Wanderungen und Erzählungen (1701 bis 2664 Z.Z)

folgt...

Ruhepause (2664 bis 3319 Z.Z)

folgt...

Untersützung für die Menschen Arnors (3319 bis 3430 Z.Z)

folgt...

Das Letzte Bündnis und Ende des Zweiten Zeitalter (3430 Z.Z bis 1 D.Z)

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