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Erneut hast du deinen Wert bewiesen, mein Freund. Gut gemacht.
Dieser Sieg ist nicht allein mein Verdienst. All jene, denen Ihr in Eurer Weisheit Teile des Kommandos übertragen habt, haben ihren Teil dazu beigetragen.
—   Elphir und Hilgorn über die Schlacht in Morthond

Hilgorn Thoron (*2990 D.Z.) ist ein Adliger aus Gondor aus dem Haus Thoron, General von Dol Amroth und Geliebter Faniels.

Aussehen

Hilgorn ist ein typischer Bewohner von Belfalas. Er ist etwa sechs und einen halben Fuß groß und durch sein Leben als Soldat recht kräftig. Seine schwarzen Haare reichen ihm bis auf die Schultern, und werden häufig durch ein Stirnband daran gehindert, ihm ins Gesicht zu fallen. Seit seiner Beförderung trägt er die Haare jedoch meist kurzgeschnitten. Seine Augen sind meergrau, wie sie bei Menschen aus Dol Amroth häufig sind. Er trägt die Rüstung eines Hauptmanns von Dol Amroth, und zu offizielen Anlässen zusätzlich den blauen, mit einem silbernen Schwan besticken Mantel eines Oberbefehlshabers.

Vorgeschichte

Hilgorn wurde 2990 D.Z. als Sohn von Ithon, einem reichen Landritter aus Belfalas geboren, als dieser sich gerade mit seiner hochschwangeren Frau Iorweth in seinem Stadthaus in Dol Amroth aufhielt. Ithon herrschte über einen kleines Stück Land am Westrand der Berge von Dor-en-Ernil, und er hatte seinen Sitz in Tíncar. Dort verbrachte Hilgorn die ersten Jahre seines Lebens, doch als er alt genug war, begleitete er seinen Vater oft nach Dol Amroth. Dort war er besonders von den Stadtwachen in ihren prächtigen Uniformen beeindruckt, und wünschte sich nichts mehr, als später selbst eine solche Rüstung zu tragen.

Hilgorn hatte zwei ältere Brüder: Imradon war acht Jahre älter als er und der Erbe von Tíncar, Aldar war zwei Jahre älter. Hilgorn und Aldar waren oft Verbündete gegen ihren älteren Bruder, der immer der Liebling ihres Vaters, der oft für ihn Partei ergriff, war. Im Jahr 3000 D.Z., als Aldar zwölf Jahre alt wurde, schickte Ithon ihn zur Flotte, wo er zum Offizier ausgebildet wurde. So stand Hilgorn fortan alleine seinem älteren Bruder gegenüber, und flüchtete oft vor ihm in die Kaserne, wo er von der kleinen Wachmannschaft freundlich aufgenommen wurde. Dies verstärkte seinen Wunsch, der Wache von Dol Amroth beizutreten. 

Im Jahr 3002 D.Z. kam Ithon bei einem Reitunfall ums Leben, und Imrahdon erbte seinen gesamten Besitz, Hilgorn und Aldar hatte ihr Vater nichts hinterlassen. Also blieb Aldar bei der Flotte und kehrte nicht nach Hause zurück, und als Imradon Hilgorn einen Tag nach Ithons Begräbnis zur Wache von Dol Amroth schickte, gehorchte dieser ohne zu zögern. In seiner Zeit als Bursche bei der Stadtwache musste Hilgorn hart arbeiten, doch er war glücklicher als noch in Tíncar, denn hier musste er sich nicht vor Imradon fürchten, und konnte sich obendrein hin und wieder mit Aldar treffen. Vier Jahre später begleitete Hilgorn einen Trupp Wachen, als diese eine kleine Gruppe Korsaren, die südlich von Dol Amroth gelandet waren, vertreiben sollten. In dem Gefecht tötete er zwei Korsaren und rettete einer anderen Wache das Leben. Aufgrund seiner Taten wurde er nach ihrer Rückkehr in die Reihen der Wachen aufgenommen.

Im Ringkrieg

Als Fürst Imrahil im Jahr 3019 D.Z. auf Truchsess Denethors Ruf nach Minas Tirith marschierte, blieb Hilgorn zurück, um die Stadt vor möglichen Angriffen der Korsaren von Umbar zu verteidigen. Dabei übernahm er vertretungsweise das Amt seines Hauptmanns und befehligte nun mit Hauptmann Mithéldir und zwei weiteren Hauptleuten die zurückgebliebenen Wachen. Als schließlich aus Pelargir ein Gesuch um Hilfe gegen die Korsaren in Dol Amroth eintraf, kam es zum Streit zwischen Hilgorn und Mithéldir, und Hilgorn verließ gegen Mithéldirs Willen mit einigen Soldaten die Stadt und zog nach Pelargir. Dort kämpfte er in der Schlacht, als die Graue Schar mit der Armee der Toten dort eintraf, und segelte nach dem Sieg gemeinsam mit der Grauen Schar und den restlichen Truppen der Lehen nach Minas Tirith, und kämpfte dort unter Aragorns Befehl.

Nach der Schlacht verzieh Imrahil ihm und seinen überlebenden Männern aufgrund ihrer Taten in Pelargir und auf dem Pelennor, dass sie Dol Amroth ohne seinen Befehl verlassen hatten, und bot ihnen an, sich seinen Männern anzuschließen. Allerdings bat Hilgorn selbst darum, wieder nach Dol Amroth zurückgehen zu dürfen, denn der Kampf gegen die Orks hatte ihn zutiefst erschreckt, und er wollte nicht wieder gegen diese Wesen kämpfen müssen. Auf diesem Weise entkam der dem Untergang des Heeres in der Schlacht am Schwarzen Tor, und diente während der Belagerung von Dol Amroth auf Seiten der Verteidiger. Aufgrund seiner Furcht vor den Orks war er während des letzten Kampfes am Tor nicht zugegen, sondern bewachte freiwillig den Palast des Fürsten.

General von Dol Amroth

Während der zweiten Schlacht von Dol Amroth führte Hilgorn die Verteidiger am Haupttor an, und sorgte dafür, dass die Angreifer in die von Edrahil gestellte Falle liefen. Für seine Verdienste in der Schlacht versprach Imrahil ihm ein Stück Land und ernannte ihn zum Oberbefehlshaber aller Streitkräfte Dol Amroths westlich der Berge von Dor-en-Ernil (Arachír ó Dagarim ó Dol Amroth). Bald darauf führte Hilgorn gemeinsam mit Elphir den Angriff auf Linhir an, war beim Bündnis des Prinzen mit Qúsay zugegen und kämpfte anschließend in der Schlacht bei Linhir. Nach der Rückkehr nach Dol Amroth organisierte er die Verteidigung gegen Mordor entlang des Gilrain und den Einsatz der Elben und Mithrellas, die mit Erchirion aus Aldburg gekommen waren.

Familienangelegenheiten

Durch den Waffenstillstand mit Mordor war es Hilgorn möglich, nach Tum-en-Dín zum Sitz seiner Familie zu reisen um dort nach dem rechten zu sehen. Während seines Aufenthalts traf er seine Jugendliebe Faniel wieder, die seinen Bruder Imradon geheiratet hatte, und entdeckte dass dieser ein Verräter war. Hilgorn besiegte Imradon im Zweikampf, doch dieser entkam und konnte von Hilgorn, seinem Bruder Aldar und dem Elben Ladion nicht aufgespürt werden. Im Anschluss kehrte Hilgorn mit Faniel und ihren Kindern Belegorn und Iorweth nach Dol Amroth zurück.

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Weblinks

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