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Ich bin der Hexenkönig von Angmar, Saurons größter Diener. Und ihr... seid meine Diener. Bringt mir mein Eigentum. Sofort!
—   Der Hexenkönig in Eregion, als er seinen Ring zurückfordert

Der Hexenkönig von Angmar war der oberste der Nazgûl. Als solcher trat er als Fürst der Ringgeister und oberster Kommandant Saurons im Ringkrieg auf. Nach der vollständigen Zerstörung seines Körpers in der Schlacht auf den Pelennor-Feldern durch Éowyn und Merry wurde er von Sauron, nach dem dieser den Meisterring zurückerlang hatte wiederbelebt, indem er dem Hexenkönig den Ring gab, durch dem dieser einst zum Nazgûl geworden war. In der Schlacht um Lothlórien wurde der Hexenkönig erneut besiegt, diesmal von Glorfindel, Maethor und Jutan, und er verlor den Ring wieder. Sauron gelang es jedoch 3021 D.Z., seinen obersten Diener erneut eine körperliche Gestalt zu geben. Ohne seinen Ring (der sich im Besitz Maethors befand) war der Hexenkönig jedoch nicht so stark wie er es auf dem Höhepunkt seiner Macht war. Daher blieb er bis auf Weiteres in Minas Tirith und beaufsichtigte den Wiederaufbau der Stadt als Festung Mordors.

Im Sommer 3022 D.Z. erreichte den Hexenkönig eine Nachricht aus der Geisterwelt. Zwei Ringe der Menschen standen kurz davor, zerstört zu werden. Hastig reiste der Herr der Nazgûl mit einem geflügelten Schatten nach Eregion, wohin Oronêls Gemeinschaft seinen Ring sowie den Ring von Tsaan gebracht hatte. Doch obwohl die Gruppe durch das Gefecht in der Schmiede geschwächt und dezimiert worden war, konnte der Hexenkönig die Zerstörung seines Ringes durch Kerry nicht verhindern. Durch das Ende des Ringes wurde die körperliche Form des Hexenkönigs endgültig zerstört.